Donnerstag, 16.08.2018


Dienstag, 10.07.2018

 

Wenn der PC schwitzt

 

Im Hochsommer sind Innentemperaturen über 30 Grad keine Seltenheit mehr - und das macht nicht nur dem Menschen vor dem PC, sondern manchmal auch dem Rechner zu schaffen.

 

Wenn es dem Computer zu heiß wird, wird er langsamer und stürzt schließlich immer häufiger ab. Im allerschlimmsten Fall kann der Prozessor kaputt gehen oder die Grafikkarte - und das wird teuer.

 

Computern von Markenherstellern kann die Hitze normalerweise nichts antun.

Das System fährt sich herunter, bevor Schaden entsteht. Etwas anders sieht es bei Rechnern der Marke Eigenbau aus.

 

Wurde beispielsweise ein leistungsfähiger Prozessor mit einem zu kleinen Kühlkörper kombiniert, kann er tatsächlich "abrauchen". Das gilt auch für Grafikkarten mit zu kleinen Lüftern. Bevor diese Komponenten beschädigt werden, häufen sich aber zunächst die Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

 

Wenn der Rechner bei Hitze langsamer wird, ist das an sich nicht schlimm. Es liegt daran, dass der Hauptprozessor automatisch seine Taktfrequenz senkt, um sich zu schützen. Steigen die Temperaturen dennoch an, reagieren manche Programme ungeplant, und die Software stellt sich quer. Dann sieht der User plötzlich einen Bluescreen vor sich. Ein Neustart behebt das Problem schnell. Sollte es sich jedoch häufen, ist das ein sicherer Indikator dafür, dass der PC kurz vor dem Hitzekollaps steht. Dann ist Ursachenforschung angesagt. Meist reicht es schon, die Lüfter einmal genau durchzuchecken.